PROBAD ist ein Programm für Festigkeitsberechnungen von Druckteilen nach technischen Regelwerken.
siehe hier
Die PROBAD Anbindung in ROHR2 exportiert Daten der markierten Bereiche für Festigkeitsberechnungen mit dem Programmsystem PROBAD.
Allgemeines Verfahren
ROHR2 ermittelt die im markierten Bereich existierenden unterschiedlichen, exportierbaren Baugruppen im Sinne von PROBAD.
Starre Stäbe werden dabei normalerweise als Konstruktionshilfe interpretiert (Ausnahme Tragpratzen, Sättel), um z.B. die exakte Position von außermittigen Abzweigen zu definieren. Bei der Suche nach Abzweigen werden starre Stäbe daher ignoriert. Es wird über starre Stäbe hinweg weiter gesucht, bis ein gültiges Abzweigelement gefunden wurde.
Bei Tragpratzen und Sätteln kann mit starren Stäben oder auch mit anderen Profilen die Verbindung vom Behälter zur Pratze bzw. zum Sattel (= Stütze im ROHR2-Modell) modelliert werden.
Die Daten können für ein oder mehrere Rechenregelwerke exportiert werden. Es wird eine Verzeichnisstruktur gemäß dem PROBAD-Datenverzeichnis erzeugt.
Je Rechenregelwerk stehen teilweise nicht alle Baugruppen zur Verfügung. Die für ein Rechenregelwerk nicht möglichen Baugruppen werden beim Export deaktiviert dargestellt.
Datenbank und Materialien
ROHR2 nutzt einen Teil der PROBAD FEZEN Datenbank. Daher sind die Werkstoffe eindeutig zuweisbar. Wird ein System aus einem älteren Release mit ROHR2 34.1 geöffnet und Bauteile nach PROBAD exportiert, dann fehlen in der Regel die Erzeugnisform und der Lieferzustand, diese müssen dann im PROBAD ergänzt werden.
PROBAD Baugruppen
Der Export dieser Baugruppen wird unterstützt:
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Import von Rohrklassen
Rohrklassen können aus dem Programmsystem PROBAD importiert werden
Einfügen – Unterstützungskonstruktion
Für Sondernachweise mit PROBAD oder ROHR2fesu können spezielle Unterstützungskonstruktionen wie Sättel oder Pratzen eingefügt werden.